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Was sind Post-Consumer- und Post-Industrial-Materialien?

Heute reicht es nicht mehr aus, nur gut zu produzieren, sondern es muss auch der Wiederverwendung von Second-Life-Materialien besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. In der Tat spielen Recyclate heute eine entscheidende Rolle bei der Herstellung neuer Gegenstände und gehen Hand in Hand mit den Zielen, die sich die Europäische Union für die Kreislaufwirtschaft gesetzt hat.

Wenn es um recycelte Materialien geht, ist zu unterscheiden zwischen post-consumer und post-industriellen Materialien. Bei ersteren handelt es sich um Kunststoffelemente, die vom Menschen verwendet und verbraucht werden, wie z. B. Plastikflaschen, Tetrapaks oder Lebensmittelschalen. Bei letzteren handelt es sich um Rest- und Abfallstoffe aus der ersten Produktion eines Kunststoffgegenstands in Unternehmen. Beide Elemente können bei der Herstellung neuer Kunststoffgegenstände wiederverwendet werden, was zu einer höheren Wertschöpfung führt und auf einem Kreislaufsystem beruht, bei dem die Abfallstoffe in den Produktionsprozess zurückgeführt werden. Recycelte Materialien haben daher einen bedeutenden nachhaltigen Wert, da sie ein wichtiges Element der Kreislaufwirtschaft darstellen und gleichzeitig die CO2-Emissionen verringern.

Die große Schwierigkeit beim Recycling von Kunststoffen liegt in der Trennung der verschiedenen Kunststoffarten, denn für eine ordnungsgemäße Wiederverwendung des Materials wird nur ein Kunststoffelement benötigt, z. B. PP oder PET. Eine Kombination verschiedener Kunststoffarten würde den Gegenstand dann nicht wiederverwertbar machen.

Post-Consumer-Materialien, die der Verbrennung entzogen werden, haben einen höheren ökologischen Wert, aber auch größere Schwierigkeiten bei der Verwendung und Verfügbarkeit. Dennoch spielen post-industrielle Materialien eine ebenso wichtige Rolle und ermöglichen eine drastische Verringerung der Emissionen.