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Die Unterschiede zwischen traditionellem und Co-Injection Moulding

Die traditionelle Formgebung ist die Verarbeitungstechnik für die Herstellung kleiner bis mittelgroßer Gegenstände. Der Prozess beginnt mit dem Einführen von neuem Material durch den Einspritzkanal in der Maschine, das sobald es geschmolzen ist, in die Form eingespritzt wird. Die Maschine hat eine einzige Plastifizierkammer, die in dem den Kunststoff schmeltzt und in die Form gespritzt wird. Danach folgt eine Abkühlzeit und die anschließende Entnahme des Teils durch einen automatischen Arm. Im Durchschnitt werden Artikel mit einer maximalen Dicke von 6/8 mm hergestellt.

Das Co-Injektionsverfahren unterscheidet sich von dem vorherigen Verfahren dadurch, dass die Materialeinspritzkanäle nicht mehr ein, sondern zwei sind. Die Maschine verfügt über zwei Plastifizierkammern, in die zwei unterschiedliche, aber kompatible Kunststoffe eingespritzt werden können.

Die beiden Materialien werden in den Kern und die Haut des Gegenstandes unterteilt. Dieses innovative Verfahren ermöglicht es, recycelte Materialien miteinander zu verschmelzen, mit eine Ästhetik wie eine traditionelle Gegenstand. Bei diesem Verfahren bildet das recycelte Material den Kern des Teils, der von dem neuen Material, das die Haut bildet, umhüllt wird. Darüber hinaus wird der Kern in den meisten Fällen mit Expandert ergänzt, um eine Verformung des Artikels zu verhindern.

Der erste große Vorteil dieser Technik ist die Verringerung der CO2-Emissionen, indem aber immer ästhetisch Gegestande hergestellen werden. Zweitens ist es möglich, eine größere Dicke des Gegenstandes zu erreichen, wodurch die Gefahr der Verformung verringert wird.

In vielen Fällen werden bei der herkömmlichen Verarbeitung einige Teile des Artikels während des Prozesses einem zu hohen Druck ausgesetzt, wodurch es zu einer Verformung des fertigen Artikels kommen kann. Bei der Co-Injektion sind die Artikel jedoch dicker und können daher einem höheren Druck standhalten, ohne dass es zu Fehlern kommt. Die erhaltenen Artikel haben eine Dicke von 15 bis 40 mm.

Die Restylon-Technologie ermöglicht die Herstellung von Co-Injektionsprodukten aus Second-Life-Material, wodurch qualitativ hochwertige Artikel ohne Verformung hergestellt werden können.