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Beständigkeit von Kunststoffen gegenüber Sonnenlicht

 

Kunststoffartikel für den Außenbereich sind partieller oder ständiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt, was zu schädlichen Auswirkungen auf die Integrität und Haltbarkeit der Materialien führen kann, aus denen der Kunststoffartikel besteht.

Ein Kunststoffartikel für den Außenbereich ist auch anderen Umweltfaktoren ausgesetzt, die ihm schaden können wie saurer Regen oder Temperaturschwankungen. Eine Lösung die sehr häufig angewandt wird, ist die Verwendung von UV-stabilisierenden Additiven in der Zusammensetzung des Artikels. Dadurch können ästhetische und strukturelle Schäden verhindert werden, die nach einigen Monaten bei längerer Außeneinwirkung auftreten würden.

Jedes Kunststoffmaterial hat seine eigenen besonderen Eigenschaften in Bezug auf die Beständigkeit gegen diese Faktoren. Aber die Verwendung von UV-Schutzadditiven kann den schädlichen Auswirkungen auf die Leistung der Artikel vollständig entgegenwirken. Diese Zusätze lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

UVA - Ultraviolettlicht-Absorber, die auch als Additive mit Barrierewirkung genannt werden
ALS - Sterisch verhinderte Amine.
Erstere wirken wie eine Barriere, die die auf den Kunststoffartikel gerichteten UV-Strahlen abwehrt, während letztere im Falle einer Durchbrechung der Barriere eine Schädigung der Polymerstruktur verhindern, denn sie wirken als Inhibitoren der Sonnenstrahlung.

Diese beiden Additive werden meist in Kombination verwendet, um beide Schutzvorteile zu erreichen. In Maspi werden sie für jeden Kunststoffartikel verwendet, der hergestellt wird, wie zum Beispiel in der Möbelindustrie für Kunststoffsitzmöbel im Außenbereich.

Um zu prüfen, welche Menge an Additiven zugesetzt werden muss, wird der Artikel im VOM getestet. Dies ist eine spezielle Maschine, mit der ein Kunststoffartikel in kurzer Zeit einer UV-Belastung ausgesetzt werden kann, als ob er mehrere Jahre im Freien gestanden hätte. Das VOM kann je nach gewünschtem Ergebnis auf verschiedene Zeitspannen eingestellt werden. Es ist wichtig zu wissen, wo auf der Welt und in welchem Klima sich der Artikel befinden wird und somit welchen Belastungen  ausgesetzt sein wird.

Auch die Farben haben einen Einfluss auf die UV-Absorption. Weiße Farben sind weniger problematisch, während fluoreszierende oder helle Farben weniger beständig sind.